_meine „art“

In den letzten Jahren habe ich meinen künstlerischen Fokus auf die Auseinandersetzung mit dem virtuellen bzw. digitalen Raum und dem realen bzw. physisch erfahrbaren Raum gelegt. In diesem Zusammenhang entstanden Objekte und Installationen sowie Foto- und Filmarbeiten. In meinen Arbeiten versuche ich für den Betrachter physisch erfahrbare Räume zu schaffen, die die Grenzen zwischen Virtualität und Realität verschwimmen lassen und dabei zugleich die reale Welt in den Vordergrund rücken.
So benutze ich beispielsweise in der Serie der „Polygonreduktionen“ und „Triangulationen“ als Pars pro Toto ein Stück Natur (ein Baum, ein Ast, ein Zweig) und verspanne bzw. verknote Gummikordel daran, so dass es optisch auf sein geometrisches Skelett reduziert und ihm eine virtuelle Anmutung übergestülpt wird, die vor allem bei der Beleuchtung mit Schwarzlicht besonders in den Vordergrund tritt. Die realisierten Baum-Installationen, waren für den öffentlichen Raum bestimmt und damit einer breit gestreuten Öffentlichkeit zugänglich, im Skulpturenpark Mörfelden, in Seligenstadt zuletzt bei den Stendaler Lichttagen.
Weitere Arbeiten und Installationen entstanden im Rahmen meines sehr arbeitsintensiven, 4-wöchigen Aufenthalts in der Stadt Kalbe – getragen durch den Künstlerstadt Kalbe e.V. .